freie Sicht!

Viele von euch kennen das: man segelt, schaut auf die MiniMap und sieht nur graue und schwarze Klötze, die das Wasser und die Inseln überdecken. Wann eine Sim-Grenze oder ein anderes Hindernis ansteht, lässt sich nur noch auf der WorldMap erkennen; beim Segeln, insbesondere bei den Rennen, ist dies denkbar unpraktisch.
Jane Fosset gab vor einiger Zeit mal eine Notecard herum, die erläutert, wie man das Sichtfeld der MiniMap so einstellen kann, dass diese ganzen Skyboxen ausgeblendet werden. Das Schöne ist: es funktioniert!

Hier die einzelnen Schritte: (für Windows)

  1. ihr geht auf „Start“→“Alle Programme“→“Zubehör“→“WordPad“
  2. dann geht ihr oben links auf „Datei“→“öffnen“
  3. öffnet dann folgende Datei: colors_base.xml (ihr findet sie unter „C:\Program Files\SecondLife\skins\default“, sofern ihr SL dort abgespeichert habt; ansonsten bitte den jeweiligen Ort auf eurer Festplatte aufsuchen). Ein Hinweis noch: gebt unten in dem „Öffnen“-Fenster bei „Dateityp“ „Alle Dokumente“ an!
  4. wenn ihr auf der geöffneten Seite dann „runterscrollt“, seht ihr irgendwann folgende Zeilen:

<!– MINI-MAP –>

<NetMapBackgroundColor value=”0, 0, 0, 77″ />

<NetMapYouOwnAboveWater value=”0, 255, 255, 255″ />

<NetMapYouOwnBelowWater value=”0, 200, 200, 255″ />

<NetMapGroupOwnAboveWater value=”255, 0, 255, 255″ />

<NetMapGroupOwnBelowWater value=”200, 0, 200, 255″ />

<NetMapOtherOwnAboveWater value=”60, 60, 60, 255″ />

<NetMapOtherOwnBelowWater value=”30, 30, 30, 255″ />

Diese Zeilen ersetzt ihr durch folgende (einfach kopieren und einfügen):

<!– MINI-MAP –>

<NetMapBackgroundColor value=”0, 0, 0, 77″ />

<NetMapYouOwnAboveWater value=”0, 100, 100, 100″ />

<NetMapYouOwnBelowWater value=”0, 100, 100, 100″ />

<NetMapGroupOwnAboveWater value=”100, 0, 100, 100″ />

<NetMapGroupOwnBelowWater value=”100, 0, 100, 100″ />

<NetMapOtherOwnAboveWater value=”60, 60, 60, 100″ />

<NetMapOtherOwnBelowWater value=”30, 30, 30, 100″ />

Jetzt müsst ihr es nur noch abspeichern (oben links:„Datei“-“Speichern“) und SL neu starten!

Happy Sailing!

Besonderen Dank an Nomad Zamani, Vin Mariani, Chaos Mandelbrot und Jane Fosset!

(und an den Taucher ;-)

Trudeau Knockabout

Trudeau Knockabout (Lowprim unter 32)

Preis: 2000L$

Typ: Schaluppe (1 Skipper + 2x Crew oder Gast)

Takelung: Slup Großsegel (Gaffelsegel) und Fock (einstellbare Sichtbarkeit) Segel bleibt bei Gegenwind auf Segelstellung (“Rückwärtssegeln” möglich, z.B. Fock back halten)

Kontrolle: Pfeiltasten + HUD + Chat (Kanal 1) Segelstellung +/- 5° Großsegel mit 2 extra Reffpunkten

Regatta: Race ID (SLSF-Raceline), Apparent wind, windsetter, Windschatten

HUD: 3 Versionen, Unten, Segelkontrolle (Normal: getrennte Einstellung,
EZ: gekoppelte Einstellung) Ankern, Info ein/aus, Motorbetrieb, Wassertiefe (farbiges Icon), Killen der Segel (Info) Info-HUD (keine Einstellmöglichkeiten)

Info-Text: Wind (Geschw. + Richtung), Segelstellung (Groß und Fock), Wassertiefe Boot (Geschw., Fahrtrichtung, Motoreinstellung 0%(Leerlauf) bis +/-100% (Vollgas))

Extras: erweiterte Modifizierbarkeit z.B. Farbe/Textur/Bootsname, Trockendock, Kabine (2 bedienbare Klappen), Platte mit Rumpfmodell, Ankerboje (beim ankern und klick auf Klampe)

Notecards: Englisch

Der Eindruck:

Würde man die Knockabout in wenigen Worten beschreiben, so kämen einem allen voran die Worte Allrounder, Anfängerboot und Ästhetisch in den Sinn.

Knockabout_1_001
Obwohl sie zu den kleineren Booten gehört mit weniger als 32 Prims, besitzt die Knockabout eine Kabine, in welcher man es sich so richtig gemütlich machen kann, ob alleine oder zu zweit. Dadurch ist sie bereits mehr als ein reines Regattaboot und auch für längere Törns geeignet (selbst wenn dies in SL nicht so die große Rolle spielt ;-) ).

Knockabout_1_002

Die Bedienung des Bootes ist dank der 3 verschiedenen HUDs in Kombination mit den Pfeiltasten und dem Chat recht einfach und intuitiv. Dank ihrer Gutmütigkeit kommt auch bei längeren Törns mit bis zu 2 Passagieren oder Crewmitgliedern keine Hektik auf.

Knockabout_2_004

Einziger Kritikpunkt sind die Segel, die auch bei Gegenwind ihre Stellung beibehalten, was leider jedem Realismus engegenwirkt, auch wenn es auf Booten im RL eine ähnliche möglichkeit gibt die indem Fock back gehalten wird.Backhalten eines Segels

Knockabaout_3_002

Alles in allem ist die Knockabout sehr zu empfehlen ;-)

Ich hoffe euch gefällt die Idee über die Boote in SL zu schreiben und freue mich über weitere Artikel und Anregungen von euch.

mfg Jori

WildWind DG-470

Wildwind DG-470 (Lowprim unter 32)

Preis: 250L$

Typ: Jolle (1 Skipper + 1x Crew oder Gast)

Takelung: Slup Großsegel (Hochsegel) und Fock/Spinnaker    (einstellbare Sichtbarkeit) Segel dreht sich aus dem Wind falls möglich (wie Windfahne) (kein “Rückwärtssegeln”)

Kontrolle: Pfeiltasten + HUD + Chat (Kanal 1) Segelstellung +/- 5° Sitzposition (Gewichtsverlagerung), Schwertposition (Untiefen)

Regatta: Race ID (SLSF-Raceline), Apparent wind, windsetter, Windschatten

HUD: Linke Seite, Segelkontrolle, ID, Segel-Alpha, Fock/Spinnaker Wechsel, Ankern, Info ein/aus Schwert oben/unten, Bootsfarbe (vordefiniert)

Info-Text: Wind (Geschw. + Richtung), Segelstellung (Groß und (Fock oder Spinnaker), Boot (Geschw., Fahrtrichtung, Bootsneigung)

Extras: erweiterte Modifizierbarkeit z.B. Farbe/Textur, automatische Updates

Notecards: Englisch & Japanisch

Der Eindruck:

Bei der 470er (4.70m lange Jolle) handelt es sich um eine olympische Rennklasse für 2-Mann Besatzung. Dementsprechend ist sie auch nur für Regattaeinsätze vorgesehen und voll SLSF-Raceline fähig. Sie steht in unmittelbarer Kauf-Konkurenz zur Flying Fizz von Mothgirl. Anders als im realen Leben ist aber das Verhalten der Boote nicht durch die Form, sondern durch die Scripte vorgeschrieben, daher sind Regatten mit beiden Booten gleichzeitig wenig Sinnvoll.

470_002

Die 470 setzt auf HUD, Segelverstellung um +/-5° pro Tastendruck ist einfach gehalten und kann durch Gewichtsverlagerung optimiert werden. Sie ist angenehm zu fahren und stellt dem Skipper eine Große Anzahl an Informationen zur Verfügung.

470_004

Eine Person kann auf der 470er mitgenommen werden, sei es zum arbeiten oder einfach zum touristischen mitsegeln. Lediglich die Tatsache, das man auch mit Wind in der Stärke eines F4-Tornados (100m/s o. 360km/h) direkt von der Seite und Gewichtsverlagerung ganz nach Lee das Boot nicht zum Kentern bringen kann nagt ein Bischen am Realismus (sofern man in SL davon sprechen darf). ^^

470_003

Dennoch sollte sich Jeder, der sich ein Boot in dieser Klasse zulegen möchte die 470er genauer anschauen, da man für eine Fizz ganze 5! (in Worten: Fünf!) 470er kaufen kann.

470_1_001

Auch hier freue ich mich über Anregungen und Ergänzungen eurerseits.

mfg Jori

J-Class-Cup – 2. Lauf @ Fruit Islands

Diesen Samstag startete der zweite Lauf der J-Classics auf den Fruit Islands Sims.

Unser Team hat sich wieder hervorragend geschlagen, und nur ein Crash weniger, und wir hätten den ersten Lauf am Samstag für uns entschieden. Alles in allem eine super Leistung von unserem Team, und unserer Skipperin Seri woooooooooooooot !

Dil Spitz hat wieder sehr eindrucksvolle Bilder geschossen !

Rennergebnisse der drei Regatta-Läufe:

j-class-2lauf_0509

Totalergebnis nach Zeit:

j-class-total_0509

Ergebnis nach Punkten:

j-class-punkte_0509

Der dritte Lauf startet am Samstag den 19.09.09 von unserer Raceline (SpoonDrift), und endet am Waypoint Yacht Club:

J-Classic-dritter-Lauf

Wenn Ihr auf das Bild klickt bekommt Ihr eine SLURL zu unserem SRYC auf Tiga. Die Rennen starten von der Nachbarsim SpoonDift. Wer sich die Rennen ansehen möchte (Starttermine: 15.00, 21.00, 03.00 Uhr), möge sich bitte an die Anweisungen der Rennleitungen halten, und die angebotenen Besucherplattformen aufsuchen. Wir bitten Euch die Rennen nicht fliegend zu begleiten, da dies sehr starken Lag verursacht.

Ergebnisse der Trainingsregatten vom 31.08. & 02.09.

banner_trainregatten

Race Results Trudeau Patchogue 2-3 Mann Crew (31.08.2009):

Kurs: SRYC 9

Endresultat:

1: jeremia Spotter 00:29:25
2: Seraina Benelli 00:29:34
3: Manni Lusch 00:36:03

[12:26]  SLSA Raceline : SpoonDrift

Lap Times:

jeremia Spotter Start: 00:00:17 Lap 1: 00:29:08
Seraina Benelli Start: 00:00:07 Lap 1: 00:29:27
Manni Lusch Start: 00:02:29 Lap 1: 00:33:34

Race Results Trudeau Patchogue 2-3 Mann Crew (31.08.2009):

Kurs: SRYC 20

Endresultat:

1: jeremia Spotter 00:25:40
2: Seraina Benelli 00:25:49
3: Manni Lusch 00:32:16

[13:02]  SLSA Raceline : SpoonDrift

Lap Times:

jeremia Spotter Start: 00:00:02 Lap 1: 00:25:38
Seraina Benelli Start: 00:00:09 Lap 1: 00:25:40
Manni Lusch Start: 00:00:48 Lap 1: 00:31:28

Shelly Fizz 1.0  Novice Regatta (02.09.2009):

Die eine Hälfte mußte auf Backbord-(p), die andere auf Steuerbordbug (s) starten:

Kurs: SRYC 20

Endresultat:

1: Silber Sands 00:43:40 p
2: jeremia Spotter 00:46:54 s
3: Manni Lusch 00:47:37 s
4: Leon Nexen 00:48:01 p
5: Jimboo Shelbyville 00:48:19 s
6: Stern Merlin 00:52:07 p
7: gisela Daniels 00:52:14 p
8: could Keng not Finished s

[12:33]  SLSA Raceline : SpoonDrift

Lap Times:

Silber Sands Start: 00:00:07 Lap 1: 00:43:33
jeremia Spotter Start: 00:00:22 Lap 1: 00:46:32
Manni Lusch Start: 00:00:17 Lap 1: 00:47:20
Leon Nexen Start: 00:00:09 Lap 1: 00:47:52
Jimboo Shelbyville Start: 00:00:35 Lap 1: 00:47:44
Stern Merlin Start: 00:00:14 Lap 1: 00:51:53
gisela Daniels Start: 00:00:12 Lap 1: 00:52:02
could Keng Start: 00:01:01 Lap 1: not finished

Shelly Fizz 1.0  Novice Regatta (02.09.2009):

Kurs: SRYC 11

Endresultat:

1: Silber Sands 00:13:54 s
2: Manni Lusch 00:14:37 p
3: Leon Nexen 00:14:39 s
4: Jimboo Shelbyville 00:14:42 p
5: gisela Daniels 00:15:02 s
6: Stern Merlin 00:16:49 s
7: jeremia Spotter not Finished p
8: could Keng not Finished p

[13:02]  SLSA Raceline : SpoonDrift

Lap Times:

Silber Sands Start: 00:00:10 Lap 1: 00:13:44
Manni Lusch Start: 00:00:04 Lap 1: 00:14:33
Leon Nexen Start: 00:00:32 Lap 1: 00:14:07
Jimboo Shelbyville Start: 00:00:12 Lap 1: 00:14:30
gisela Daniels Start: 00:01:11 Lap 1: 00:13:51
Stern Merlin Start: 00:01:00 Lap 1: 00:15:49
jeremia Spotter Start: 00:00:00 Lap 1: not finished
could Keng Start: 00:00:19 Lap 1: not finished

Lonely Rider – ein Arbeitsboot für schwere Einsätze

Schwere See und starker Tidenhub setzen dem Fundament des Fastnet-Leuchtturms auf Crowst Nest in der Blake See schwer zu.  Morgens klingelte das Telefon, dass dringende Wartungsarbeiten anstehen. Eine ideale Gelegenheit, das neue Arbeitsboot von Twohead Janus unter schwierigsten Bedingungen auf Herz und Nieren zu testen.

Aufbruch in Kokomo Binnenhafen

Wahrlich nicht für Sonntagsnachmittags-Schönwetter-Kaffeekränzchen ist dieses Boot ausgelegt. Dafür sorgt schon die reichlich vorhandende und funktionierende Schlechtwetterauststattung wie Radar, Scheibenwischer, zu öffnende Fenster auf der Brücke und umfangreiche Beleuchtung.

auf der Brücke mit umfangreicher Ausstattung

schnell ein Spiegelei für die erschöpften Taucher vorbereiten

diesiges Wetter auf New England

Die manchmal kantige Bugform früherer Twohead Boote ist nun angenehm abgerundet. Der herbe Charme eines Arbeitsboot wird durch die kleine Pantry (Küche) auf der Brücke abgemildert. Ansonsten läuft der Bootsbauer nicht jeden modischen Trend nach, wie diese gesculpeten Boote mit maximal 31 Prims. Nein, hier ist noch solide Handarbeit zu haben, mit ausreichend Prims, (über 400 bei voller Rezzung) die jeden Landvermieter erfreuen. Beim Rezzen wird allerdings gefragt, in welcher Ausbaustufe das Boot zu Wasser gelassen wird.

kleine Version Prims: 269 =  28 + 241  (attachment while  boating)
große Version Prims: 448 =  28 + 241  (attachment while boating) + 179 (attachment while boating).

Komischerweise klappt bei Twohead das automatische “Anziehen” (Große Teile der Prims werden als Kleidung vom Avatar getragen) des Bootes schon seit Jahren, wo manche hochdekorierte Bootsbauer heute noch ihre Schwierigkeiten haben, dieses komfortabel zu gestalten. So fragen Dialoge einfach, was man Anziehen will, nachdem man schlicht und einfach den Kommandositz rechtsklickt und “sit” wählt.  Die Attachments werden dann automatisch angelegt, so daß das Primmonster seinen Schrecken verliert. Blaue Boxen fragen auch, ob das Hud angelegt werden soll.

Das opulent ausgestattete Hud schaltet auf Wunsch eine Navigationsmap zu. So legen wir langsam in Kokomo Beach ab, um zügig und zuverlässig über viele Simgrenzen hinweg Richtung Crowst Nest anzusteuern. Das Wetter wird immer widriger. Der Radar führt uns sicher durch den englischen Nebel, der häufig in der irischen See vorherrscht. Schlimmer noch, ein Blizzard droht. Wir nähern uns dem Leuchtturm. Die starke Strömung macht das Anlegen an das Fundament normalerweise schwierig bis unmöglich. Normalerweise! Die Lonely Rider verfügt selbstverständlich über 2 Podantriebe, mit der das Boot genaustens manövriert werden kann. Auf der Stelle drehen, kein Problem. Bug- und Heckantrieb lassen sich komfortabel über Hud steuern. Dabei kann man schön mit der Kamera die ideale Sichtposition wählen, die dann auch eingehalten wird, wenn das Boot manöveriert. Ohne Probleme halten wir das Boot bei ablaufenden Wasser bei, so daß die Taucher das Fundament inspizieren können. Der kräftige Suchscheinwerfer unterstützt dabei mit seiner hellen Leuchtkraft. Wünschenswert wäre noch eine funktionierende Schleppeinrichtung für gestrandete J-Klassen etc., aber eine gut funktionierende Lösung habe ich in SL noch nicht gesehen.

Eintreffen am Fastnet Leuchtturm

Ein Blizzard zieht auf

lonely2_007

Fazit: wieder ein typisches Twoheadboot, welches durch feine Details und zuverlässiger durchdachter Funktion glänzt. Dieses Schiff kann man auf  Egle kaufen. Der Preis beträgt 3675 Linden.